
Was der Preis auf einer Fläche bedeutet
Wer den Preis festlegt, an wen die Miete geht, wofür Spacement bezahlt wird und warum auf abgeschlossene Verträge keine Provision anfällt.
· 2 Min. Lesezeit
Auf jeder Fläche steht ein Monatspreis. Er stammt vom Anbieter, nicht von uns, und was danach passiert, passiert zwischen den beiden Parteien.
Wer den Preis festlegt
Der Anbieter trägt ihn beim Einstellen ein. Spacement prüft ihn nicht, vergleicht ihn nicht und garantiert ihn nicht. Steht statt eines Betrags Preis auf Anfrage, hat der Anbieter sich bewusst nicht festgelegt.
Ob der Preis brutto oder netto gemeint ist, ob Nebenkosten enthalten sind und was bei längerer Laufzeit gilt, gehört ins Gespräch. Das Inserat ist ein Ausgangspunkt, kein Angebot im rechtlichen Sinn.
Wohin die Miete geht

Direkt an den Anbieter. Der Mietvertrag kommt zwischen dir und ihm zustande, ihr vereinbart die Konditionen, und ihr rechnet miteinander ab.
Spacement ist daran nicht beteiligt. Wir wickeln keine Mietzahlungen ab, halten kein Geld treuhänderisch, und wir erfahren weder, worauf ihr euch geeinigt habt, noch ob gezahlt wurde. Das ist keine technische Lücke, sondern das Modell.
Wofür Spacement bezahlt wird
Für den Zugang zum Verzeichnis, und ausschließlich dafür.
Anbieter zahlen nichts. Inserieren ist dauerhaft kostenlos, ohne Gebühr und ohne Beteiligung an dem, was sie vermieten.
Betreiber zahlen für den Zugang: eine monatliche Gebühr plus eine einmalige bei der Freischaltung. Dafür sehen sie genaue Adressen und Kontaktdaten und können Anbieter direkt anschreiben. Die aktuellen Beträge stehen auf der Preisseite, die Abrechnung ist in Abo, Rechnungen und Kündigung beschrieben.
Keine Provision, und was das bedeutet
Auf einen zustande gekommenen Mietvertrag fällt bei Spacement nichts an. Kein Prozentsatz, keine Vermittlungsgebühr, keine Erfolgsbeteiligung, auf keiner der beiden Seiten.
Das hat eine praktische Folge, die man leicht übersieht: Wir haben kein Interesse daran, dass ein bestimmter Vertrag zustande kommt oder dass er teuer ist. Was ihr aushandelt, ändert an unseren Einnahmen nichts.
Umgekehrt heißt es, dass ihr euch selbst kümmert. Es gibt keine Vermittlung, keine Vertragsvorlage von uns, keine Absicherung, wenn eine Seite ihre Zusagen nicht hält. Wer Wert auf Formalitäten legt, sollte den Vertrag entsprechend sorgfältig aufsetzen.
Woran du einen Betrugsversuch erkennst
Weil wir keine Zahlungen abwickeln, gibt es eine klare Linie: Niemand von Spacement fordert dich je auf, für eine Fläche zu bezahlen, eine Kaution zu hinterlegen oder eine Reservierungsgebühr zu überweisen.
Verlangt ein Gegenüber Vorkasse, drängt aus dem Nachrichtensystem heraus oder will eine Fläche gegen Gebühr „vormerken", ist das der Fall für Betrugsverdacht, und zwar vor jeder Zahlung. Der Weg dorthin steht in Ein Inserat melden.
Was du bei uns bezahlst, bezahlst du an uns, über die Abrechnung in deinem Konto. Nie an einen Anbieter, und nie über einen Link aus einer Nachricht.
Häufige Fragen
- Nimmt Spacement eine Provision auf die Miete?
- Nein. Auf abgeschlossene Mietverträge fällt keine Provision an, weder beim Anbieter noch beim Betreiber.
- Läuft die Mietzahlung über Spacement?
- Nein. Ihr rechnet direkt miteinander ab. Spacement kennt weder die Höhe der tatsächlichen Miete noch ob sie gezahlt wurde.
- Ist der angezeigte Preis verhandelbar?
- Das entscheidet der Anbieter. Der Preis im Inserat ist seine Angabe, kein von Spacement geprüfter oder garantierter Wert.
- Wofür bezahlen Betreiber dann?
- Für den Zugang zum Verzeichnis: genaue Adressen, Kontaktdaten und Direktnachrichten. Das ist eine monatliche Gebühr plus eine einmalige bei der Freischaltung.
- Ist der Preis brutto oder netto?
- Das steht im Inserat und ist eine Angabe des Anbieters. Kläre es im Gespräch, bevor ihr einen Vertrag schließt.