
Warum die Karte nur einen Kreis zeigt
Was am Standort öffentlich ist und was nicht, warum der Kreis nicht über der Fläche liegt, und was das für Anbieter und Betreiber bedeutet.
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Auf der Karte liegt bei jeder Fläche ein Kreis statt einer Nadel, und sein Mittelpunkt ist nicht der Standort. Das ist kein Darstellungsfehler, sondern die Grundlage des ganzen Modells.
Was öffentlich ist und was nicht
Ein Inserat ist öffentlich vollständig beschrieben: Titel, Beschreibung, Fotos, Größe, Ausstattung, Preis, Nutzungsart und die Stadt. Wer sucht, kann beurteilen, ob eine Fläche für ihn in Frage kommt.
Nicht öffentlich sind die genaue Adresse und die Kontaktdaten des Anbieters. Beides erscheint erst, wenn ein Betreiber mit aktivem Zugang die Fläche freischaltet, wie in Kontakt freischalten beschrieben.
Warum der Kreis versetzt liegt
Ein Kreis, dessen Mittelpunkt der Standort wäre, würde die Maskierung aufheben. Man müsste ihn nur zeichnen und hätte die Fläche.
Deshalb liegt der angezeigte Bereich verschoben. Er sagt dir verlässlich, in welcher Gegend die Fläche ungefähr liegt, und er sagt dir nicht, wo genau. Mehr Details nennen wir hier bewusst nicht, denn eine Beschreibung, die präzise genug wäre, um sie zurückzurechnen, wäre keine Maskierung mehr.
Die Maskierung passiert auf dem Server
Das ist der Punkt, an dem viele Plattformen es sich zu leicht machen: Sie zeigen die Nadel nicht an, liefern die Koordinaten aber trotzdem an den Browser aus.
Bei uns entscheidet der Server, was jemand bekommt. Wer keinen Zugang hat, bekommt die genauen Koordinaten nicht, weder auf der Seite noch über die JSON-Schnittstelle. Dasselbe gilt für die Kontaktdaten und für die Möglichkeit, eine Nachricht zu schreiben: Auch das wird serverseitig geprüft und nicht nur in der Oberfläche ausgeblendet.
Was das für Anbieter bedeutet
Deine Adresse wird gebraucht, damit die Fläche überhaupt gefunden werden kann. Eine Suche nach Umkreis funktioniert nicht ohne Koordinaten. Öffentlich wird sie dadurch nicht.
Zwei Dinge liegen trotzdem bei dir:
Die Fotos. Sie sind öffentlich. Wenn auf einem Bild ein Straßenschild, eine Hausnummer oder ein markantes Nachbargebäude zu sehen ist, hilft die Maskierung wenig. Das muss kein Problem sein, viele Anbieter stört es nicht. Wissen sollte man es.
Die Beschreibung. Dasselbe gilt für den Text. „Direkt gegenüber dem Rathaus" ist eine Adresse mit anderen Worten.
Was das für Betreiber bedeutet
Der Kreis reicht, um zu entscheiden, ob eine Fläche in deinem Einzugsgebiet liegt. Er reicht nicht, um hinzufahren, und das ist beabsichtigt: Genau dieser Schritt ist das, wofür der Zugang bezahlt wird.
Praktisch heißt das, breit zu merken und schmal freizuschalten. Die Merkliste kostet nichts, die Freischaltung ein Kontingent.
Warum überhaupt
Ohne Maskierung gäbe es das Verzeichnis nicht. Anbieter stellen ihre Flächen kostenlos ein, weil sie dafür Anfragen bekommen, und nicht, damit ihre Adresse frei im Netz steht. Betreiber zahlen für den Zugang, weil er ihnen etwas gibt, das sie sonst nicht hätten.
Fällt die Maskierung, fällt beides zusammen: Anbieter hätten keinen Grund mehr, Kontaktdaten zu hinterlegen, und Betreiber keinen, zu bezahlen. Was Spacement dabei ausdrücklich nicht tut, steht in Was Spacement nicht macht.
Häufige Fragen
- Sieht jemand meine Adresse, bevor er bezahlt hat?
- Nein. Öffentlich sind Stadt und ein ungefährer Bereich. Die genaue Adresse erscheint erst nach einer Freischaltung durch einen Betreiber mit aktivem Zugang.
- Liegt der Kreis über meiner Fläche?
- Nicht mittig. Der angezeigte Bereich ist gegenüber dem tatsächlichen Standort versetzt, damit sich aus dem Mittelpunkt nichts ableiten lässt.
- Gilt das auch für die API?
- Ja. Die Maskierung passiert auf dem Server, nicht in der Darstellung. Auch die JSON-Antwort enthält für nicht berechtigte Abrufe keine genauen Koordinaten.
- Was ist mit den Fotos?
- Die sind öffentlich. Achte darauf, was darauf zu erkennen ist, wenn dir der genaue Standort wichtig ist.
- Kann ich meine Adresse ganz verbergen?
- Die Adresse brauchen wir, um die Fläche zu verorten und suchbar zu machen. Öffentlich wird sie dadurch nicht.